Wie kann man am Telephon Fetisch ausleben?

Telefonsex kann sehr viel vorgaukeln, doch wie sieht es mit den Leuten aus, die einen Fetisch haben und am Telefon den Fetisch ausleben wollen? Grundsätzlich muss man schon einmal darin unterscheiden, dass es verschiedene Arten von Fetisch gibt. So gibt es Fetische, bei denen der Fetischist allein und ganz ohne fremde Hilfe sich erotisch reizen kann. So gibt es beispielsweise Gummi-Fetischisten, die den Geruch von Gummi lieben oder sich selbst gern in Gummi kleiden. Das Gleich gilt für Leder, Latex und die vielen anderen Materialien. Andere Fetischisten lieben beispielsweise Frischhaltefolie. Hier beginnt dann auch der Telefonsex etwas komplizierter zu werden. Bei einem Fetisch wie Frischhaltefolie sind nämlich sehr viele Facetten mit einem eigenen Fetisch-Charakter im Spiel und man muss zwangsläufig herausfinden, wie man am Telephon Fetisch für Fetisch bedient, um dann letztendlich dort den Reiz anzusetzen, wo der Lustgewinn des Anrufers besonders groß ist. Das Geräusch von Folie beim Abziehen und Einwickeln lässt sich am Telephon leicht als Reiz einsetzen. Die Lust am Berühren und Ertasten von Folie ist auch kein Problem, da der Fetischist sein Objekt der Begierde ganz gewiss selbst im Haus hat. Aber problematischer wird es mit den Neigungen, die erotische Gefühle durch das Einwickeln im Sinne von Fesseln hervorrufen. Hier dem Anrufer plausibel zu machen, am anderen Ende der Telefonleitung sich gemäß Anweisungen per Telephon selbst gefesselt zu haben, wird schwierig bis unmöglich. Kommt nun noch der Lustgewinn durch den Geruch oder Geschmack von Schweiß hinzu, der zwangsläufig eine sehr hervorstechende Eigenschaft beim Umgang mit Folie ist, hört die Möglichkeit auf, am Telephon Fetisch genau bedienen zu können. Glücklicherweise hat uns die Natur aber mit einer speziellen Telefonsex-Funktion ausgestattet. Dinge die wir lieben und besonders Dinge, die bei uns erotische Momente hervorrufen, haben wir ganz sicher in einer biologischen Datenbank abgespeichert, denn sonst wäre es uns ja völlig unmöglich, zwei oder mehr ähnliche Erlebnisse zu vergleichen und zu bewerten. Und um so unmöglicher wäre es, sich die Erfüllung erotischer Reize besonderer Art zu wünschen, wenn man sich nicht an dieser Erinnern kann. In Folge dessen ist die Telefonsex-Funktion des Menschen seine Erinnerung selbst. Bei der Telefonerotik muss man nicht mehr tun, als den Anrufer anzureizen, sich seine Empfindungen aus seiner eigenen Erinnerung hervor zu holen. Natürlich nimmt er dann immer die intensivste Erinnerung, das Wunschdenken. Und so gibt es am Telephon Fetisch zur Spitzenqualität und das gleichmäßig und konstant bei jedem Anruf. Am Telefon Fetisch auszuleben ist also eine Funktion, die tief in uns selbst verankert ist und nur abgerufen werden muss. Telefonsex mit dem Fetisch Folie ist deswegen nicht nur möglich, sondern sogar besonders intensiv beim Telefon Fetisch auszuleben.

Wo bekomme ich Telefonsex mit meinem Fetisch?

Für Fetischisten gibt es sehr viele Möglichkeiten, am Telephon seinen Fetisch zu bedienen. Leider ist diese Subkultur noch sehr im Verborgenen, weil von der Gesellschaft oft nicht toleriert. Dies führt dazu, dass man oft wegschaut oder Dinge nicht ansieht, weil man nicht erkennt, ob das Treiben nun noch etwas mit Fetischen zu tun hat oder schon in das Abartige und Perverse abgleitet. Streng genommen sind abartige und perverse Neigungen beim Telefonsex nicht ganz ungewöhnlich. Immerhin lassen diejenigen, die diese Neigungen haben, klar durch ihre Suche erkennen, dass sie sich ihrer Besonderheit bewusst sind und die Suche nach alternativen Möglichkeiten zeigt, dass es einen Weg gibt, die Neigungen nicht in der Realität ausleben zu müssen. Ein Angebot von abartigen oder perversen Lustspielen ist also nicht grundsätzlich abzulehnen. Tatsächlich sind die Grenzen zur Fetisch-Subkultur auch sehr fließend und die Sichtweise ist immer sehr individuell. Grundsätzlich sollte gelten, was den Teilnehmern in Einvernehmen recht ist, soll man von außen nicht beurteilen – vorausgesetzt, dass nichts von dem nach außen dringt! Dennoch ist das Verborgene eine Gefahrenquelle. Gerade wegen der fehlenden Beurteilung von außen können sich im inneren Dinge abspielen, bei denen eben nicht alle Beteiligten einvernehmlich zustimmen. Besonders wenn primär Fesselspiele, Kontrollen und Verhältnisse von Meister und Sklaven ein Ziel der ganzen Handlungen darstellen, fällt es selbst einem der Beteiligten nicht leicht zu erkennen, ab wann ein anderer Beteiligter beginnt, sich gegen die abgemachten Regeln zu verhalten. Vieles ist eben auch Interpretationssache. Wer am Telephon Fetisch ausleben will, der sollte sich langsam in der Szene fortbewegen und vorsichtig sein. Gespräche mit Gleichgesinnten, der Austausch von Erfahrungen und auch die gegenseitige Unterstützung beim Testen von neuen Kontakten, sind ein Mittel, um die Risiken klein zu halten. Eine andere Möglichkeit ist, auf bekannte Anbieter zurück zu greifen. Anbieter, die ein sehr großes Portfolio haben, scheinen in der Szene oft belächelt zu sein: „Ach, auch die wollen am Telephon Fetisch anbieten!“ Tatsache ist aber, dass bei den großen Anbietern nicht jeder Dienstleister ins Portfolio aufgenommen wird und erst sachlich beweisen muss, dass seine Leistungen hohen Ansprüchen genügen und einem Vergleich im Wettbewerb standhalten können. Bei den großen Anbietern macht ja nicht eine Frau das Teenie und die Domina oder BDSM-Herrin. Wenn ein großer Anbieter für Telephon Fetisch anbietet, wird er dafür schon gute und sichere Quellen haben. Daher ist es falsch zu glauben, dass man am Telephon Fetisch nur aus der Subkultur heraus bei dubiosen Empfehlungen erleben kann. Nein, die Großen, die das Angebot neben allen anderen Leistungen führen, sind oft die besseren Partner für seinen Fetisch am Telephon.